Startseite | Kontakt | Impressum

Trauung

Informationen zur Trauung

Wir freuen uns, wenn Sie in unserer Kirche heiraten möchten. Vor einem solchen Fest gibt es viel vorzubereiten und zu planen. Die folgenden Informationen sollen Ihnen einige erste Anhaltspunkte geben. Natürlich können Sie sich bei allen Fragen auch an uns wenden.

Wann können wir uns trauen lassen?

Grundsätzlich sind Trauungen an jedem Wochentag möglich, auch Sonntagmorgens im Gottesdienst.
Die meisten Paare lassen sich aber Samstags trauen. Wenn Sie einen Wunschtermin haben, melden Sie sich bitte früh im Pfarramt. Nur so ist sichergestellt, dass die Kirche an diesem Tag zur Verfügung steht.

Wer wird uns trauen?

Zunächst einmal ist der Pfarrer zuständig, zu dessen Gemeinde sie gehören. Es empfiehlt sich, sich zunächst im dortigen Pfarramt zu melden, auch wenn Sie an einem anderen Ort heiraten möchten. Wenn Sie woanders heiraten, müssen Sie sich vom Pfarramt Ihres Wohnortes einen Entlassschein ausstellen lassen.
Wenn Sie nicht an Ihrem Wohnort heiraten, so können Sie sich dennoch (wenn er oder sie bereit ist) von der Pfarrerin bzw. dem Pfarrer ihrer Wohnortgemeinde trauen lassen.
Ansonst ist das Pfarramt in Unteröwisheim für alle Trauung in unserer Kirche zuständig.

Wir gehören unterschiedlichen Kirchen an. Können wir uns trotzdem trauen lassen?

In diesem Fall sollten Sie beide rechtzeitig mit Ihren zuständigen Pfarrämtern Kontakt aufnehmen und ein erstes Gespräch vereinbaren. Hier erfahren Sie mehr über die rechtlichen Formalitäten und den Ablauf der Trauung. Grundsätzlich steht aber einer Trauung nichts im Wege.
Es besteht auch die Möglichkeit, ökumenische Traugottesdienste zu feiern. In diesem Fall verantworten ein evangelischer und katholischer Geistlicher die Trauung gemeinsam. Sie als Brautpaar treffen dabei die Entscheidung, in welcher Kirche die Trauung stattfinden soll. Auch hier empfiehlt sich der rechtzeitige Kontakt mit dem Pfarramt.

Mein Partner gehört keiner Kirche an. Können wir trotzdem kirchlich heiraten?

Eigentlich ist die Trauung ein Gottesdienst aus Anlass einer (standesamtlichen) Eheschließung. In diesem Gottesdienst begleitet die Gemeinde sie zum Anfang ihrer Ehe, lobt Gott und bittet ihn um seinen Segen für ihren Lebensweg.
Ein Traugottesdienst ist auch dann möglich, wenn einer von Ihnen keiner Kirche angehört. Bedingung dafür ist, dass er mit dem Gottesdienst einverstanden ist und den christlichen Glauben nicht grundsätzlich ablehnt. Ein solcher Gottesdienst weist dann aber einige Besonderheiten auf, die im Traugespräch besprochen werden.

Mein Partner gehört einer anderen Religion an. Können wir trotzdem kirchlich heiraten?

Auch das ist unter bestimmten Voraussetzungen und bei Einverständnis des nichtchristlichen Partners möglich. Bitte denken Sie daran, dass gemeinsame interreligiöse Gottesdienste aber nicht möglich sind.

Was kostet eine Trauung?

Als Kirchenmitglied kostet Sie die Trauung nichts. Für den Dienst des Organisten und des Kirchendieners erbitten wir allerdings einen Beitrag für die entstehenden Kosten.

Benötigen wir zur Trauung Trauzeugen?

Bei einer evangelischen Trauung haben Trauzeugen keine bestimmte Funktion. Sie sind aber herzlich eingeladen sich am Gottesdienst, z.B. durch eine Lesung oder ein Gebet, zu beteiligen.
Bei einer ökumenischen Trauung sind sie allerdings erforderlich, da sie nach der Trauung ihre Unterschrift zu leisten haben (wie bei einer katholischen Trauung üblich).

Können wir uns an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligen?

Selbstverständlich sind Sie, Ihre Trauzeugen und Gäste herzlich dazu eingeladen. Über den näheren Ablauf des Traugottesdienstes reden wir im Traugespräch. Es ist auch möglich, während des Traugottesdienstes das Abendmahl zu feiern - vielleicht machen Sie sich schon einmal Gedanken, ob Sie dies wünschen?

Wer schmückt die Kirche?

Grundsätzlich steht Ihnen der normale Kirchenschmuck zur Verfügung. Wenn Sie weitere Wünsche haben, können Sie diese im Traugespräch mit dem Pfarrer besprechen. Hier erhalten Sie auch Auskunft zu allen weiteren den Ablauf betreffenden Fragen, z.B. was das Fotografieren im Gottesdienst angeht.