Kirchliche Angebote, Veranstaltungen

  

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Mi. 04.11.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Bücherdschungel

Angesichts der Fülle der Neuerscheinungen ist es nicht leicht, die „richtigen“, die lesenswerten Bücher zu finden. Entscheidungshilfe bekommen Sie wie im letzten Jahr von Karlsruher Buchhändler*innen.

Referent*innen: Lydia Schlosser, Jörg Mattusch
Sie werden ca. zwanzig Neuerscheinungen vorstellen – überwiegend literarische Werke, dieses Mal auch Sach- und Kinderbücher. Eine Liste der präsentierten Werke wird Ihnen zur Verfügung gestellt.
 
Online: offener Link zur Veranstaltung
unter www.jungealte.info

Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
junge alte
Do. 05.11.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Der Begriff Verkehrswende steht für die Idee, Mobilität nachhaltiger, sicherer und zukunftsfähiger zu gestalten. Doch obwohl die Ziele klar sind, stockt die Umsetzung häufig: Interessen prallen aufeinander, Gewohnheiten ändern sich nur langsam und viele Emotionen sind im Spiel.

Referent: Christian Klinkhardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Verkehrswesen am KIT, Mitglied im Karlsruher Gemeinderat

Der Vortrag versucht eine Standortbestimmung: Wo stehen wir heute, welche Maßnahmen wirken – und was scheitert woran in der Praxis? Beleuchtet werden Beispiele, bei denen Karlsruhe bereits Vorreiter ist – etwa im Radverkehr, beim Carsharing oder dem „Karlsruher Modell“ im ÖPNV.
Abschließend geht es um die Frage, wie es mit der Verkehrswende weitergeht und welche nächsten Schritte jetzt entscheidend sind.
Referent: Christian Klinkhardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Verkehrswesen am KIT, Mitglied im Karlsruher Gemeinderat.

Online: offener Link zur Veranstaltung
unter www.jungealte.info
Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
junge alte
Do. 05.11.2026, 19:00 bis 21:45 Uhr
Der Button mit dem Schriftzug "Was bleibt." zeigt ein in Händen gehaltenes Schatzkästchen
Teil 1: Donnerstag 05.11.2026
Teil 2: Donnerstag 12.11.2026
jeweils 19:00-21:45 Uhr
 
Kaum ein anderer Bereich des Fundraisings ist im kirchlichen Bereich so umstritten wie das Werben um Vermächtnisse und Erbschaften. Das erstaunt. Denn man sollte meinen, dass gerade die Kirche im Themenfeld Leben und Tod besondere Kompetenz aufweist.
Dennoch oder gerade deshalb scheint es einen unaufhebbaren Konflikt zwischen seelsorgerlicher Aufgabe und dem Werben um Nachlässe zu geben. „Erbschleicherei“ lautet der Vorwurf – dabei geht es gerade um das Gegenteil: Um Vertrauen, um Gemeinschaft, um lebenslange Bindung, um gemeinsame Ziele, um das, was über das eigene Leben hinausweist.
 
Bei diesem Studientag werden Chancen und Risiken kirchlichen Erbschaftsfundraisings thematisiert, rechtliche, ethische und methodische Fragen geklärt und im besten Fall eine Perspektive für ein eigenes, gutes – weil kirchliches – Erbschaftsfundraising entwickelt. Auch der Zusammenhang zur Vorsorgekampagne „Nicht(s) vergessen. Gut vorbereitet für die letzte Reise“ wird dargestellt.
Die Teilnahme von zwei Mitarbeitenden ist Voraussetzung dafür, dass Gemeinden sowie kirchliche und diakonische Einrichtungen die Materialien von Landeskirche und Diakonie einsetzen dürfen. Eindrücke auf www.was-bleibt.de und www.nichtsvergessen.de.
 
Referent: Pfarrer Dr. Torsten Sternberg
Online
Servicestelle Fundraising und Beziehungspflege
Di. 10.11.2026, 18:00 bis 20:30 Uhr
Fundraising Fortbildung Logo
Entdecken Sie die Grundlagen erfolgreicher Fördermittelakquise! In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie passende Förderprogramme finden, Anträge erfolgreich gestalten und Ihre Projekte optimal präsentieren. Mit praktischen Tipps und Beispielen machen wir Sie fit für den Einstieg in die Welt der Fördermittel. 
Ideal für Einsteiger*innen aus Kirchengemeinden, die ihre Finanzierungsmöglichkeiten erweitern möchten. Mit Hinweisen für die Recherche und erfolgversprechenden Adressen für die (ersten) Antragstellungen.
 
digitale Veranstaltung
Servicestelle Fundraising und Beziehungspflege
Mi. 11.11.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Christinnen und Christen sind nicht nur dazu berufen, über Frieden zu reden oder sich Frieden zu wünschen, sondern auch Frieden aktiv zu stiften. Doch wie machen wir das?

Referent: Professor Dr. Stephen Lakkis, Friedensbeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Baden und Gemeindepfarrer in Pforzheim
Welche biblischen Inhalte und theologischen Traditionen sind für unsere Friedensarbeit in der Kirche hilfreich? Und wie setzen wir Ideen in die Tat um? Gemeinsam schauen wir zwei besondere Beispiele kirchlicher Friedensarbeit im Libanon und in Taiwan an und überlegen, wie kirchliche Friedensarbeit bei uns vor Ort aussehen könnte. Welche Herausforderungen für den Frieden nehmen wir vor Ort wahr? Gibt es eine hilfreiche christliche Perspektive darauf? Und wie können wir uns praktisch dafür einsetzen?
Referent: Professor Dr. Stephen Lakkis, Friedensbeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Baden und Gemeindepfarrer in Pforzheim

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Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
junge alte
Do. 12.11.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Wie tragen Frauen in verschiedenen Konfliktkontexten aktiv zum Frieden bei? Der Vortrag beleuchtet anhand von Erfahrungen aus Kolumbien, dem Sudan und der Ukraine

Referentinnen: Carla Weymann, Programmmitarbeiterin im Bereich Friedensförderung während Friedensverhandlungen, Fokus auf Kolumbien und Sudan
Frauen wirken als Vermittlerinnen, Aktivistinnen und Führungspersonen in ihren Gemeinschaften.
Carla Weymann zeigt konkrete Beispiele ihrer vielfältigen Friedensarbeit und diskutiert Herausforderungen sowie Chancen für nachhaltige Friedensprozesse – auch vor dem Hintergrund, dass Frauen bis heute weitestgehend von formalen Verhandlungen ausgeschlossen sind.
Die Referentin ist „Master in International Humanitarian Action“ an den Universitäten Bochum und Upsala. Seit 2019 ist sie in verschiedenen Bereichen bei „Friedensfrauen weltweit“ aktiv.

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Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
junge alte
Do. 19.11.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Dass wir in einer „Zeitenwende“ leben, betrifft auch unser Menschenbild. Im sozialen Raum ist ein weit verbreiteter Narzissmus, auf dem Feld der Politik sind Demokratieverachtung und grassierende Nationalismen zu beobachten.

Referent: Klaus Nagorni, Pfarrer und Akademiedirektor i.R., Autor und Sprecher auf SWR
Auch wenn die Bibel als Buch, dessen Entstehungsgeschichte sich über Jahrhunderte erstreckt, kein einheitliches Menschenbild vertritt, so lebt sie doch von einer fundamentalen Unterscheidung: der Mensch ist zwar vieles, aber er ist nicht Gott.
Was bedeutet das konkret? Es geht im Vortrag um Impulse, die das biblische Menschenbild auf der Suche nach Orientierung geben kann.

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Mi. 25.11.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
1927 findet sie in Heidelberg im Schloss Wieblingen mit der Errichtung eines Internats und einer daran angeschlossenen Mädchenschule ihre Lebensaufgabe. Hinterhältigkeit und Verrat führen zu ihrer Verhaftung und 1944 zu ihrem Tod in Plötzensee.

Referentin: Dr. Adelheid von Hauff, Diplom-Pädagogin, Dozentin für Evangelische Theologie und Religionspädagogik i.R., Prädikantin im Kirchenbezirk Südliche Kurpfalz, Synodale der Evangelischen Landeskirche in Baden und der EKD
In ihren ersten drei Jahrzehnten lebte sie auf einem Schloss in Pommern. Die religiösen Wurzeln ihrer Familie gehen auf ihren von der Erweckungsbewegung geprägten Urgroßvater Adolph von Thadden (1796-1882) zurück. Nach dem frühen Tod der Mutter übernimmt sie an der Seite ihres Vaters die Pflichten einer Gutsherrin. Einen tiefen Einschnitt stellt die zweite Ehe des Vaters dar: In ihrem 30. Lebensjahr muss Elisabeth von Thadden sich ohne Ausbildung eine eigene Aufgabe suchen. 1927 kann sie in Heidelberg im Schloss Wieblingen mit der Errichtung eines Internats und einer daran angeschlossenen Mädchenschule beginnen. Sie hat damit ihre Lebensaufgabe gefunden. Hinterhältigkeit und Verrat führen zu ihrer Verhaftung und 1944 zu ihrem Tod in Plötzensee.

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Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
junge alte
Mi. 25.11.2026, 19:00 bis 20:30 Uhr
Button der Initiative Nicht(s) vergessen - Wanderer im Wald
Vorsorgebroschüre und -ordner erfahren eine außerordentliche Nachfrage: Menschen erleben Kirche als hilfreich und unterstützend in den Lebensfragen, welche sie bewegen. Viele nehmen das Angebot dankbar an, mit Hilfe des digitalen Vorsorgeformulars ihre persönlichen Angelegenheiten systematisch anzugehen und zu klären. Wir wollen Sie dabei unterstützen, anknüpfend an diesen Erfahrungen, auch in Ihrer Gemeinde etwas anzubieten …
 
Referent: Pfarrer Dr. Torsten Sternberg
Online
Servicestelle Fundraising und Beziehungspflege
Do. 26.11.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Gleich zwei „Doppelleben“ finden sich im Roman des Schweizer Autors Alain Claude Sulzer: das der Brüder Edmond (1822-1896) und Jules (1830-1870) de Goncourt - und das ihres Dienstmädchens Rose Malingre. Wer es kürzer liebt, liest den 2022 erschienen Roman, wer es länger mag, schaut einmal in die über 7000 Seiten der Tagebücher.

Referentin: Dr. Marita Hecker, ev. Pfarrerin und Autorin
„Dieses Tagebuch“, schreiben die Brüder Goncourt, „ist unsere alltägliche Beichte. Unser Bemühen richtete sich darauf, unserer Nachwelt ein getreuliches, lebendiges Bild von unseren Zeitgenossen zu hinterlassen, sie in der eifrigen Mitschrift wieder aufleben zu lassen, durch eine Geste, die ihre Überraschung widerspiegelt, durch diese Anflüge von Leidenschaft, in denen sich die Persönlichkeit enthüllt, durch dieses gewisse Etwas, das dem Leben Intensität verleiht.“
Bei aller Scharfsicht war ihnen das Doppelleben ihrer Haushälterin Rose entgangen. Sie setzten ihr im Roman „Germinie Lacerteux“ ein Denkmal. Alain Claude Sulzers Roman fasst die Geschichte aller auf ergreifende Weise zusammen.

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