Kirchliche Angebote, Veranstaltungen

  

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Do. 08.10.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Ressentiments und Feindbilder sind zählebig und haben in Krisenzeiten besondere Anziehungskraft. Verschwörungsfantasien erklären die Welt mit abstrusen Theorien, die „Fremden“ die Schuld an Missständen und Katastrophen zuweisen.

Referent: Professor Dr. Wolfgang Benz, deutscher Historiker der Zeitgeschichte, international anerkannter Vertreter der Vorurteilsforschung, der Antisemitismusforschung und der Nationalsozialismusforschung
Als „fremd“ werden Angehörige kultureller, religiöser, ethnischer, sozialer Minderheiten erklärt, um sie zu verdächtigen, zu vertreiben, zu verfolgen, zu vernichten. Die Ressentiments gegen Juden (Antisemitismus) und gegen Sinti und Roma (Antiziganismus) mündeten im Völkermord. 
Aufgabe der Ressentimentforschung ist es, die Motive zu ergründen, die zur Ausgrenzung von Minderheiten führen. Sie zeigt den Weg vom Vorurteil zur Gewalt.
Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
junge alte
Mi. 14.10.2026, 10:00 bis 10:30 Uhr
Künstliche Intelligenz beginnt in der Medizin anzukommen. Oft unbemerkt im Hintergrund, manchmal als großes Versprechen für die Zukunft. Doch was kann KI heute wirklich leisten und wo liegen ihre Grenzen?

Referent: Dr. med. David Werner, Facharzt für Radiologie und Master of Health Business Administration (MHBA), Standortleiter der Radiologie Rhein-Nahe in Bad Kreuznach.
Der Referent gibt einen verständlichen Einblick in die Grundlagen und die aktuelle Nutzung von KI im Gesundheitswesen.
Dabei geht es nicht nur um technische Aspekte, sondern auch um grundlegende
Fragen: Wie verändert KI die Rolle von Ärztinnen und Ärzten? Was bedeutet das für Vertrauen, Entscheidungen und den persönlichen Kontakt in der Medizin?
Der Vortrag richtet sich an alle, die sich für die Zukunft der Medizin interessieren und die Chancen und Herausforderungen des KI-Einsatzes besser verstehen möchten.
Der Vortrag wird online von Bad Kreuznach nach Durlach übertragen.
Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
junge alte
Mi. 21.10.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Deutschland ist der Puff Europas“, sagte kürzlich unsere Bundestagspräsidentin Julia Köckner. Ausgehend von einem Prozess vor dem Landgericht Karlsruhe wegen Menschenhandels und Zwangsprostitution berichten zwei Mitglieder der Bürgerinitiative Durlach gegen Prostitution über die verschiedenen europäischen Ansätze im Umgang mit der Prostitution und den Auswirkungen, die der entsprechende gesellschaftliche und rechtliche Umgang damit hat, insbesondere im Blick auf Menschenhandel und Zwangsprostitution.

Referentinnen: Barbara Bauer, ehemals Juristin in der Bankenaufsicht und im (Finanz-)Management der Kirche, Oberkirchenrätin i.R.; Dr. Ulrike Schulte, Lehrerin i.R. für Mathematik sowie Informatik und Medienbildung am Gymnasium
 Die Referentinnen werden aufzeigen, welchen Weg sie sich für Durlach, aber auch für ganz Deutschland wünschen.

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Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Karlsruhe-Durlach
junge alte
Do. 22.10.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Das War Requiem (op. 66) von Benjamin Britten ist eines der bedeutendsten kirchenmusikalischen Werke des 20. Jahrhunderts und ein eindringliches Plädoyer für den Frieden. Es rechnet mit großem Chor, Knabenchor, drei Solisten und großem Orchester mit vier Schlagzeugern, Glocken, Klavier, Bläsern und Streichern, dazu kommen ein Kammerorchester und die Orgel. Damit zählt es zu den größtbesetzten Werken überhaupt.

Referent : Peter Gortner, Kantor an der Christuskirche Karlsruhe

Der Referent, Kantor Peter Gortner, ist seit 2018 an der Christuskirche Karlsruhe tätig und hat dieses besondere Werk zum 75-jährigen Jubiläum des Oratorienchores auf das Programm gesetzt.
Der Vortrag soll die Zuhörer*innen als Werkeinführung auf eine Aufführung am 21. November um 18:00 Uhr in der Christuskirche vorbereiten.

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Do. 22.10.2026, 19:30 Uhr
Verfolgten Christen eine Stimme geben
 mit Daniel Ziegler, Open Doors Deutschland e.V.
 
 
Begegnungshaus Gochsheim
Kraichtal-Gochsheim
Evangelische Kirchengemeinde Kraichtal
Mi. 28.10.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Sie war nicht nur Künstlerin und Naturforscherin, sondern auch erfolgreiche Unternehmerin: Maria Sibylla Merian pflegte wissenschaftliche Netzwerke, handelte mit Naturalien und verkaufte erfolgreich ambitionierte Druckwerke. Unter welchen Bedingungen auch andere Frauen Kunst schufen, sich auf dem Markt etablieren und mitunter eigene Werkstätten leiten konnten, werden wir für das Zeitalter des Barock zu beantworten suchen.

Referent: Referent: Professor Dr. Oliver Jehle, Fakultät für Architektur des KIT
Sie war nicht nur Künstlerin und Naturforscherin, sondern auch erfolgreiche Unternehmerin: Maria Sibylla Merian pflegte wissenschaftliche Netzwerke, handelte mit Naturalien und verkaufte erfolgreich
ambitionierte Druckwerke. Unter welchen Bedingungen auch andere Frauen Kunst schufen, sich auf dem Markt etablieren und mitunter eigene Werkstätten leiten konnten, werden wir für das Zeitalter des Barock zu beantworten suchen. Dass Italien und die Niederlande einen Kulturraum boten, in welchem sich Künstlerinnen
frühzeitig eigenständig etablieren konnten, wird sich ebenso erschließen wie die Bedingungen, unter denen Frauen nach 1600 zu erfolgreichen Künstlerinnen wurden. Der Referent leitet das Institut für Kunst und Baugeschichte an der Fakultät für Architektur des KIT. Ehe er 2016 auf den Lehrstuhl für Kunstgeschichte in Karlsruhe berufen wurde, war er an den Universitäten in Berlin, Bamberg und Regensburg tätig. Sein Studium hatte ihn zuvor nach Freiburg und Basel, London und Frankfurt geführt.
Referent: Professor Dr. Oliver Jehle, Fakultät für Architektur des KIT

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16 17 Foto: Gerd Altmann - pixabay.com
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Mi. 28.10.2026, 19:00 bis 21:00 Uhr
Titelbild Kollektenbroschüre
Die Sammlung der Kollekte ist ein wichtiger Bestandteil des Gottesdienstes: Damit beginnt der Weg, von der Predigt ausgehend, die Botschaft von der Liebe Gottes im Alltag der Menschen sichtbar und erfahrbar werden zu lassen.
Den Kirchengemeinden steht unter www.ekiba.de/kollektenplan viel Material zur Verfügung.
Über das Spendenportal www.gutes-spenden.de kann auch das Opfer für die eigene Kirchengemeinde beworben werden.
 
Über alles das informiert der Kollekten-Workshop in der ersten Stunde. Im zweiten Teil üben wir ganz praktisch, wie eigene Kollektenzwecke so einladend bekanntgegeben werden können, dass die Gottesdienstbesucher*innen zum Geben animiert werden.
Die Fortbildung richtet sich an Pfarrer*innen, aber auch an Kirchengemeinderät*innen und andere, die am Thema „Kollekten“ interessiert sind.
 
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Servicestelle Fundraising und der Arbeitsstelle Gottesdienst.
digitale Veranstaltung
Servicestelle Fundraising und Beziehungspflege
Do. 29.10.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Die Erkrankung an einer Demenz führt zu vielfältigen Veränderungen im Leben, nicht nur bei den Betroffenen, sondern auch bei den Angehörigen.

Referentin: Petra Nußbaum, Diakonin, Fachstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, Diakonisches Werk Karlsruhe
Image by Gordon Johnson from Pixabay

Quelle: Gordon Johnson via Pixabay - eingebettet von www.eeb-karlsruhe.de

Welche Herausforderungen bringt das mit sich? Wie können Betroffene und Angehörige mit der Erkrankung umgehen? Welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es? 
Im Vortrag werden diese Fragen aufgegriffen und ergänzt durch Informationen zum Krankheitsbild Demenz. Darüber hinaus wird Raum sein für Ihre Fragen im Plenum.
Referentin: Petra Nußbaum, Diakonin, Fachstelle für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, Diakonisches Werk Karlsruhe

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Mi. 04.11.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Bücherdschungel

Angesichts der Fülle der Neuerscheinungen ist es nicht leicht, die „richtigen“, die lesenswerten Bücher zu finden. Entscheidungshilfe bekommen Sie wie im letzten Jahr von Karlsruher Buchhändler*innen.

Referent*innen: Lydia Schlosser, Jörg Mattusch
Sie werden ca. zwanzig Neuerscheinungen vorstellen – überwiegend literarische Werke, dieses Mal auch Sach- und Kinderbücher. Eine Liste der präsentierten Werke wird Ihnen zur Verfügung gestellt.
 
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Do. 05.11.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Der Begriff Verkehrswende steht für die Idee, Mobilität nachhaltiger, sicherer und zukunftsfähiger zu gestalten. Doch obwohl die Ziele klar sind, stockt die Umsetzung häufig: Interessen prallen aufeinander, Gewohnheiten ändern sich nur langsam und viele Emotionen sind im Spiel.

Referent: Christian Klinkhardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Verkehrswesen am KIT, Mitglied im Karlsruher Gemeinderat

Der Vortrag versucht eine Standortbestimmung: Wo stehen wir heute, welche Maßnahmen wirken – und was scheitert woran in der Praxis? Beleuchtet werden Beispiele, bei denen Karlsruhe bereits Vorreiter ist – etwa im Radverkehr, beim Carsharing oder dem „Karlsruher Modell“ im ÖPNV.
Abschließend geht es um die Frage, wie es mit der Verkehrswende weitergeht und welche nächsten Schritte jetzt entscheidend sind.
Referent: Christian Klinkhardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Verkehrswesen am KIT, Mitglied im Karlsruher Gemeinderat.

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Do. 05.11.2026, 19:00 bis 21:45 Uhr
Der Button mit dem Schriftzug "Was bleibt." zeigt ein in Händen gehaltenes Schatzkästchen
Teil 1: Donnerstag 05.11.2026
Teil 2: Donnerstag 12.11.2026
jeweils 19:00-21:45 Uhr
 
Kaum ein anderer Bereich des Fundraisings ist im kirchlichen Bereich so umstritten wie das Werben um Vermächtnisse und Erbschaften. Das erstaunt. Denn man sollte meinen, dass gerade die Kirche im Themenfeld Leben und Tod besondere Kompetenz aufweist.
Dennoch oder gerade deshalb scheint es einen unaufhebbaren Konflikt zwischen seelsorgerlicher Aufgabe und dem Werben um Nachlässe zu geben. „Erbschleicherei“ lautet der Vorwurf – dabei geht es gerade um das Gegenteil: Um Vertrauen, um Gemeinschaft, um lebenslange Bindung, um gemeinsame Ziele, um das, was über das eigene Leben hinausweist.
 
Bei diesem Studientag werden Chancen und Risiken kirchlichen Erbschaftsfundraisings thematisiert, rechtliche, ethische und methodische Fragen geklärt und im besten Fall eine Perspektive für ein eigenes, gutes – weil kirchliches – Erbschaftsfundraising entwickelt. Auch der Zusammenhang zur Vorsorgekampagne „Nicht(s) vergessen. Gut vorbereitet für die letzte Reise“ wird dargestellt.
Die Teilnahme von zwei Mitarbeitenden ist Voraussetzung dafür, dass Gemeinden sowie kirchliche und diakonische Einrichtungen die Materialien von Landeskirche und Diakonie einsetzen dürfen. Eindrücke auf www.was-bleibt.de und www.nichtsvergessen.de.
 
Referent: Pfarrer Dr. Torsten Sternberg
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Servicestelle Fundraising und Beziehungspflege
Di. 10.11.2026, 18:00 bis 20:30 Uhr
Fundraising Fortbildung Logo
Entdecken Sie die Grundlagen erfolgreicher Fördermittelakquise! In diesem Seminar erfahren Sie, wie Sie passende Förderprogramme finden, Anträge erfolgreich gestalten und Ihre Projekte optimal präsentieren. Mit praktischen Tipps und Beispielen machen wir Sie fit für den Einstieg in die Welt der Fördermittel. 
Ideal für Einsteiger*innen aus Kirchengemeinden, die ihre Finanzierungsmöglichkeiten erweitern möchten. Mit Hinweisen für die Recherche und erfolgversprechenden Adressen für die (ersten) Antragstellungen.
 
digitale Veranstaltung
Servicestelle Fundraising und Beziehungspflege
Mi. 11.11.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Christinnen und Christen sind nicht nur dazu berufen, über Frieden zu reden oder sich Frieden zu wünschen, sondern auch Frieden aktiv zu stiften. Doch wie machen wir das?

Referent: Professor Dr. Stephen Lakkis, Friedensbeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Baden und Gemeindepfarrer in Pforzheim
Welche biblischen Inhalte und theologischen Traditionen sind für unsere Friedensarbeit in der Kirche hilfreich? Und wie setzen wir Ideen in die Tat um? Gemeinsam schauen wir zwei besondere Beispiele kirchlicher Friedensarbeit im Libanon und in Taiwan an und überlegen, wie kirchliche Friedensarbeit bei uns vor Ort aussehen könnte. Welche Herausforderungen für den Frieden nehmen wir vor Ort wahr? Gibt es eine hilfreiche christliche Perspektive darauf? Und wie können wir uns praktisch dafür einsetzen?
Referent: Professor Dr. Stephen Lakkis, Friedensbeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Baden und Gemeindepfarrer in Pforzheim

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Do. 12.11.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Wie tragen Frauen in verschiedenen Konfliktkontexten aktiv zum Frieden bei? Der Vortrag beleuchtet anhand von Erfahrungen aus Kolumbien, dem Sudan und der Ukraine

Referentinnen: Carla Weymann, Programmmitarbeiterin im Bereich Friedensförderung während Friedensverhandlungen, Fokus auf Kolumbien und Sudan
Frauen wirken als Vermittlerinnen, Aktivistinnen und Führungspersonen in ihren Gemeinschaften.
Carla Weymann zeigt konkrete Beispiele ihrer vielfältigen Friedensarbeit und diskutiert Herausforderungen sowie Chancen für nachhaltige Friedensprozesse – auch vor dem Hintergrund, dass Frauen bis heute weitestgehend von formalen Verhandlungen ausgeschlossen sind.
Die Referentin ist „Master in International Humanitarian Action“ an den Universitäten Bochum und Upsala. Seit 2019 ist sie in verschiedenen Bereichen bei „Friedensfrauen weltweit“ aktiv.

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Do. 19.11.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Dass wir in einer „Zeitenwende“ leben, betrifft auch unser Menschenbild. Im sozialen Raum ist ein weit verbreiteter Narzissmus, auf dem Feld der Politik sind Demokratieverachtung und grassierende Nationalismen zu beobachten.

Referent: Klaus Nagorni, Pfarrer und Akademiedirektor i.R., Autor und Sprecher auf SWR
Auch wenn die Bibel als Buch, dessen Entstehungsgeschichte sich über Jahrhunderte erstreckt, kein einheitliches Menschenbild vertritt, so lebt sie doch von einer fundamentalen Unterscheidung: der Mensch ist zwar vieles, aber er ist nicht Gott.
Was bedeutet das konkret? Es geht im Vortrag um Impulse, die das biblische Menschenbild auf der Suche nach Orientierung geben kann.

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